Es lebe der Sport, sagen die einen. Sport ist Mord, sagen die anderen. Manche Menschen üben gelegentlich Freizeitsportarten aus, für andere gehört der Sport zum Alltag. Sport hält nicht nur gesund und fit, sondern birgt auch einige Verletzungsrisiken.

Sind die Kleinen beim Fahrradfahren gestürzt und mit einer Schürfwunde davongekommen? Haben Sie sich beim Joggen den Fuss gestaucht oder bringen eine Prellung vom Inlineskaten nach Hause?
Jetzt heisst es im wahrsten Sinne des Wortes „Da haben Sie PECH gehabt!“ 

  • Pause: verletztes Körperteil ruhig stellen, um das verschlimmern der Verletzung zu vermeiden.
  • Eis: sofort kühlen 15 bis 20 Minuten lang, lindert Schmerzen und mindert die Schwellung. Vorsicht: Nicht `eisen`!
  • Compression: Kompressionsverband dämmt Verteilung von Blut- oder Gewebsflüssigkeit ins umliegende Gewebe austreten ein. Vorsicht: Nicht zu straff wickeln!
  • Hochlagern: Körperteil höher lagern als das Herz. Die Verletzung braucht Ruhe und Zeit zum Heilen. 
  • Warm up – Starten Sie Ihr Training mit einer kleinen Aufwärmeinheit. Das bringt mehr Sauerstoff in die Muskulatur, steigert die Körpertemperatur und den Blutfluss. Leichtes Traben, Hüpfen, schnelles gehen!
  • Stretching – Ein kleines Stretching senkt das Verletzungsrisiko. Gelenkflüssigkeit wird erwärmt und die Beweglichkeit/ Dehnbarkeit erhöht. Langsames Schulterkreisen 10 mal, Fussspitzen kreisen 10 mal pro Seite, Nacken kreisen 5 mal
  • Jetzt können Sie loslegen! Denken Sie daran, sich nicht zu überschätzen. Trinken Sie vor dem Sport genügend Flüssigkeit und denken Sie in der Sommerzeit an Aussentemperatur, Sonneneinstrahlung und die Ozonwerte.
  • Cool down – Training langsam ausklingen lassen, um den Puls wieder langsam zu senken
    Schliessen Sie das Training mit einem Stretching ab.
  • Schutzausrüstung – Haben Sie für den jeweiligen Sport die nötige Schutzausrüstung an (Protektoren, Helm etc.)?